Scotts Story

Im Frühjahr 1967 wurde San Francisco (Be Sure to Wear Flowers in Your Hair) in der ganzen Welt ein Hit. Lou Adler und Papa John Phillips hatten die Platte produziert, der Text stammte von Phillips, Scott McKenzie sang.

Ende der 60er stieg Scott aus. 1970 zog er nach Joshua Tree, einem Ort nahe Palm Springs in der kalifornischen Steppe. 1973 ging er nach Virginia Beach in Virginia, wo er 10 Jahre lebte.

1986 erweckten die einstigen Papas Denny Doherty und John Phillips, zusammen mit der weiblichen Unterstützung von Mackenzie Phillips (John Phillips Tochter) und Spanky McFarlane (früher: Spanky and Our Gang), die Gruppe wieder zum Leben und folgten der Nostalgiewelle. Irgendwann verließ Denny die Gruppe und Scott sprang neben John Phillips als zweiter Papa ein. Als John aufgrund gesundheitlicher Probleme der Gruppe den Rücken kehren musste, war Denny wieder dabei, und Scott nahm John Phillips Platz ein.

1988 schrieb Scott gemeinsam mit Ex-Papa John Phillips, dem Beach Boy Mike Love und dem langjährigen Produzenten der Beach Boys, Terry Melcher, den Song Kokomo, den die Beach Boys zum Hit machten.

Während der 90er war Scott viel mit den Mamas & Papas auf Tournee. Als irgendwann kein Originalmitglied der Gruppe mehr dabei war, löste sie sich auf.

Im 21. Jahrhundert ist Scott immer noch gelegentlich aufgetreten. So war er in Deutschland zu sehen und im Jahr 2003 auf einem PBS Folk Special. Im März 2005 übertrug PBS ein Konzert namens "My Generation -- the 60's Experience". Während der Show sang Scott San Francisco und am Schluss, ohne vorherige Ansage, den Song We've Been Asking Questions, einen der letzten, den John Phillips kurz vor seinem Tod 2001 geschrieben hatte. 

Im Jahr 2009 nahm Scott Denny Dohertys Song Gone To Sea Again auf.

Danach zog Scott sich endgültig aus dem Showgeschäft zurück und lebte zusammen mit seiner Katze Spider in Los Angeles. Er wurde zu einem großen Facebook-Fan, wo er in seinem „Asyl“ viele Freunde fand. 2010 erkrankte er am Guillain–Barré-Syndrom und starb am 18. August 2012 bei sich zu Hause.

Wir wollen versuchen, Ihnen diese Website auch auf Deutsch anzubieten. Haben Sie bitte etwas Geduld, wenn nicht nicht alles zeitnah übersetzt ist.

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Scotts letzter Facebook-Eintrag beinhaltete ein Gedicht, das er wenige Tage vor seinem Tod schrieb – „Der letzte Ritt":

 

The Final Ride


© Scott McKenzie (17 August 2012) 

But, OH! How I wish I was a true cowboy,
with a great Appaloosa waiting to gallop away,
me sitting on his back, deep into my desert,
far beyond my precious Joshua Tree,
where dreams are made, beautiful dreams,
but this time I need to travel deep into the unknown.
And will I ever come back?
Right now I say no, never.
Oh well, a dream's a dream's a dream's a dream. 

Oh, but my mighty Appalooosa's eyes keep firing up,
and his nostrils keep flaring as he transcends the stink and pettiness beneath him,
half riding, half flying toward place still unscarred by any unnatural activity.

ONWARD AND UPWARD! FULL SPEED AHEAD,
MY BEAUTIFUL, MAJESTIC APPALOOSA!
CARRY US ALL TO THE REGIONS WHERE WE CAN DREAM,
WITH NO FEAR AT ALL,
UNINTERRUPTED AND FOREVER FREE FROM FEAR.